Australien - Ein Reisetagebuch
7. Juli - Brisbane
Am Freitag in der Früh kamen wir also in Brisbane an. Herberts Cousin Ernst holte uns vom Flughafen ab und brachte uns zu ihnen nach Hause. Es gab eine kleine Erfrischung – zu essen wagten Herbert und ich kaum etwas. Danach fuhren wir zu Herberts Tante Anna. Sie ist 93 und total süß. Leider sieht sie kaum noch etwas. Mit ihr waren wir in ihrem Club zum Essen – für mich ein Süppchen, Herbert aß etwas mehr. So ein Club darf für eine gewisse Anzahl an Mitgliedern eine Pokermaschine aufstellen. Und die bedeuten gutes Geld! Also sind die Mitgliedschaft und das Service in einem Club sehr günstig, um viele Mitglieder zu bekommen. Marion zeigte mir die Pokermaschinen, an denen Anna fast jeden Tag sitzt. Sie und das Bingospiel sind ihr Leben. Die reinste Spielhölle! Anna gewinnt auch immer wieder recht schön. Mit dem Auto fuhren wir quer durch die Stadt wieder zurück.
Maroochidore
Heute ist Samstag. Wir fuhren in die "Unit" (Ferienwohnung) von Marion nach Maroochydore. Unterwegs hielten wir in "Eumundi" am Market, gingen bummeln und essen.
Als wir das Appartement bezogen hatten, gingen wir mit Ernst am
Wasser entlang spazieren. Das Meer und die Abendstimmung waren
wunderschön! Am Abend wurde Karten gespielt.
8. Juli - Brisbane/Noosa
Heute machten wir einen Ausflug nach Noosa an den Strand. Danach bummelten wir in der
"Hastings Street", einer mondänen Einkaufs- straße in Noosa. Abschließend gab es Essen im Surfclub – Buffet nach Wahl.
Danach war ich mit Ingrid in der Unterwasserwelt. Dort gab es eine putzige Ottershow, Seegurken und Seesterne zum Anfassen und eine Show mit den einheimischen Seelöwen.
Herbert und ich haben noch immer Durchfall – Sch...!
9. Juli - Brisbane/Big Pineapple
Heute besuchten wir
„Big Pineapple“ – eine Ananasfarm mit Zoo und Lilliputbahn. Wir erfuhren alles Wichtige über den Anbau der Ananas, sahen Koalas und Kängurus, Wombats und Wallabies. Die großen und kleinen Kängurus konnte man sogar anfassen. Und viele exotische Früchte gedeihen hier. Wer kennt schon den Wurstbaum?!
Danach gab es noch einen Abstecher zur
„Aussi-World“ - einer Raststelle mit Komik-Charakter und einem kleinen Vergnügungspark.
Zurück bei Marion und Ernst wurde gepackt für unsere große Rundreise.